Donnerstag, 29. Juni 2017
Notruf: 112
Historie
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01.07.1896 Gründung Freiwillige Feuerwehr Hosena
-nur für den Ort Hosena zuständig mit 46 Mitgliedern
1897 Bau des ersten Spritzenhauses durch den Maurer Herrmann Schneider
-mit "Kittchen" im hinteren Teil
-später Abriss durch Modernisierung des Ortsstraßennetzes
1897 Große Überschwemmung in Hosena
-Feuerwehr war machtlos ob der Wassermassen, die sich nach einem gewaltigen Wolkenbruch aus den Johannesthaler Bergen in den Ort wälzten
13.01.1900 "Amtlicher Vermerk" des Landrates zu Hoyerswerda, dass sich der Wirkungsbereich der Feuerwehr Hosena nun auch auf die Orte der Umgebung bezieht
Sommer 1901 Brandbekämpfung der Scheune vom Gastwirt Max Lewald, welche durch Blitzschläge getroffen wurde.
03.10.1901 Löscharbeiten am Gasthaus "Zur Friedenseiche", wo aus ungeklärter Ursache ein Brand ausbrach.
-durch eine einstürzende Wand wurde der Feuerwehrmann Krüger so stark verletzt, dass er am 05.02.1902 verstarb
Sommer 1906 Wohnhausbrand in der Rosenstraße (heute Goethestraße) durch kokeln mit Streichhölzern durch ein vierjähriges Kind
-das Haus wurde noch im gleichen Jahr wieder aufgebaut
1908 Die FFW Hosena erhält eine Schiebeleiter im Wert von 195 Mark
1911 Die Scheune der Familie Scherner brennt vermutlich durch Brandstiftung auf der Dorfaue ab.
1912 Durch Funkenflug einer Lokomotive brennt ein Teil des Pappschuppens im Glaswerk der Gebrüder von Streidt ab.
1914-1918 Auch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hosena wurde zum Kriegsdienst in den ersten Weltkrieg eingezogen. 47 Männer aus Hosena kehrten nicht zurück.
- in dieser Zeit brannte u.a. die Scheune der Familie Schiemann vollständig ab.
1921 Brand in der Grube nahe dem sogenannten "Heringsberg" durch Entzündung der unabgebauten Braunkohle.
24.07.1921 Das strohgedeckte Haus der Familie Weichert wird durch Funkenflug ein Raub der Flammen.
Sommer 1921 Die Scheune der Familie Krautschick brennt nieder
19.07.1931 Die FFW Hosena erhält anlässlich ihres 35-jährigen Bestehens ihr erstes Feuerwehrauto (siehe auch Bildergalerie)
17.07.1938 Ein wolkenbruchartiger Regen geht über Hosena nieder. Es kommt zur Überschwemmung des Dorfgrabens, der weite Teile des Ortes unter Wasser setzte.
Die Feuerwehr musste Schwerstarbeit leisten.
1939-1945 Während der Zeit des 2. Weltkrieges mussten auch viele Kameraden der Feuerwehr Kriegsdienst leisten. Viele sind auf den Schlachtfeldern gefallen.
Die verbliebenen Kameraden organisierten einen Notdienst.
Leider sind aus dieser Zeit keine weiteren Aufzeichnungen bekannt.
1945 Der Neuaufbau der Freiwilligen Feuerwehr  Hosena beginnt.
Aus dem wenigen, was zur Verfügung stand, wuchs allmählich eine gute und zuverlässige Feuerwehrtruppe.
1959 Großbrände zwischen Großkoschen und Hosena, Sorno und Skado und in der Grube des damaligen Tagebaues "Franz Mehring".
-der Wehr wird für diese Einsätze Dank und Anerkennung durch den Rat des Kreises ausgesprochen.
20.02.1965 Brand im Mühlengebäude des Werkes 1 der Hohenbockaer Glassandwerke
-Schaden: ca. 200.000,- DM
1965 Durch Blitzschlag wird die Scheune der Familie Friedrich ein Raub der Flammen.
Die Feuerwehr kann durch höchste Wachsamkeit ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindern.
1976 Durch extreme Trockenheit kommt es von April bis September immer wieder zu Ödlandbränden in der Region.
Die FFW Hosena rückt in dieser Zeit zu 37 Einsätzen aus.
1982 Zweitägiger Einsatz im Nachbarkreis Hoyerswerda bei einem Großbrand in Knappenrode.
1983 Einsätze bei Großbränden in Freienhufen und Bahnsdorf .
Das Innenministerium ruft den Notstand aus.
1984 30 ha Wald werden bei einem Brand am Senftenberger See zwischen Großkoschen und Hosena vernichtet.
Sommer 1984 Großbrand im Tagebauvorfeld des Werkes 4 der Hohenbockaer Quarzwerke.
Vermutlich durch Angehörige der damaligen Sowjetarmee, die dort zum Holzeinschlag eingesetzt waren.
Durch die Thermik wurden brennende Teile bis auf die nahegelegene Insel im See getragen. Die Kameraden der Feuerwehr mussten mit Booten übersetzen.
Das Ferienlager am Ufer des Sees musste evakuiert werden.
1984 Weiterer Einsatz bei Großbränden in Weißwasser. Schwarze Pumpe und Guben.
1984-1988 Insgesamt 5 Wohnungsbrände sind in Hosena und Peickwitz-Flur zu bekämpfen.
1988 kann ein Bewohner trotz größter Bemühungen nur noch tot geborgen werden.
ab 1990 Eine neue Aufgabe und Herausforderung kommt auf die Kameraden zu: Erste Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen
07.02.1992 Übernahme eines TLF16/25 MAN, Baujahr 1970
gestiftet durch die Firma WAN GmbH-Berlin und die Firma Dimter GmbH Illertissen
26.07.-27.07.1997 Hilfeleistung der Feuerwehr im Hochwassergebiet der Oder in Eisenhüttenstadt und Wiesenau mit unserem LF16
10.04.1999 Großeinsatz beim Erdrutsch an Fabians-Teich
Bilder dazu hier...
22.03.2002 Feierliche Einweihung der neuen Technik:  Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 und  Mannschaftstransportwagen MTW.
18.08.-19.08.2002 Hilfeleistung einer kompletten Löschgruppe im Elbe-Hochwassergebiet in der Prignitz
21.12.2006

Ein Großbrand vernichtete das gesamte Werk der  "Hohenbockaer Quarzwerke"

18.01.2007

Sturmtief  " Kyrill " fegte über Deutschland und richtete dabei beträchtliche Schäden auch in unserer Region an. Besonders betroffen davon war die Freileitung der  Mittelspannungstrasse entlang des Radweges zwischen Hosena und Peickwitz. Unermüdliches Freisägen durch die Kameraden der FFW - Hosena und Peickwitz ermöglichten es , dass die beiden Ortschaften in der Nacht  vom 19. zum 20.01. wieder an das Stromnetz geschalten werden konnten.

09.07.2010

Feierliche Übergabe des neuen Fahrzeugs LF10-6                                                                                                                              Bilder dazu hier

26.07.2012

In den Abendstunden dieses Tages ereignete sich im Bereich des Bahnhof Hosena ein folgenschwerer und katastrophaler Unfall. Ein mit Schotter beladener Güterzug fuhr aus Richtung Hoyerswerda kommend ungebremst in den Bahnhof Hosena ein. Zur gleichen Zeit kreuzte dieses Gleis ein leerer Güterzug , der in Richtung Koschenberg fuhr. Die Wucht bei dieser Kollision lies die Wagons  ineinander schieben und türmte diese teilweise auf. Dabei wurde auch das sich in unmittelbarer Nähe befundene Stellwerk von den Wagons dem Erdboden gleich gemacht. Der Stellwerker wurde dabei unter den Trümmern des eingestürzten Hauses begraben. Die nächtliche Suche mit Spürhunden der Rettungshundestaffel und mit den bloßen Händen der Kameraden der Feuerwehren und des THW blieb erfolglos. Erst in den Morgenstunden und mit der Hilfe eines Baggers konnte der Stellwerker leider nur noch Tot geborgen werden. Der Lokführer der Unglückslok konnte schwer verletzt aus der Lok gerettet werden. Zurück blieb ein riesiger Haufen Eisenbahnschrott.

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Die Wehrführer in chronologischer Reihenfolge
von 1896 - 1899 Berthold Müller
von 1900 - 1920 Herrmann Enghusen
von 1921 - 1928 Moritz Feller
von 1929 - 1936 Max Liewald
von 1937 - 1945 Wilhelm Heinsick
von 1946 - 1949 Max Guske
von 1950 - 1951 Karl Liewald
von 1952 - 1955 Martin Richter
von 1956 - 1965 Günter Kolan
von 1966 - 1975 Werner Kieschke
von 1976 - 2000 Lutz Kleiner
von 2000 - 2013
Bernd Schütze
von 2013 - 2015 Matthias Mückel
von 2015 - 2016 Bernd Schütze
ab 2016 Ronny Kempa

 

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